In den Sommerferien vom 21. bis 24. Juli fand ein Tri Camp in Schalkenmehren statt, gemeinsam mit dem LC Bingen. Es wurde geradelt, gelaufen, geschwommen, geklettert, getrommelt und vieles mehr – die Jungs und Mädchen hatten eine tolle Zeit.

Hier ein Bericht von Ole vom LC Bingen:

„Wir waren vom 21.-24.7. im Tri Camp. Dabei handelt es sich um eine Art Triathlon-Trainingslager für Kinder in Schalkenmehren. Schalkenmehren ist ein kleines Dorf in der Eifel und liegt an einem Maar.

An unserem Ankunftstag mussten wir erst mal die Zelte aufbauen. Als das geschafft war, gab es Kartoffelsalat mit Würstchen. Nach dem Essen durften wir machen, was wir wollten und als das Essen uns nicht mehr so schwer im Magen lag, ging es zum Strandbad zum Schwimmen, im Wasser planschen und Stand up paddeln. Doch irgendwann hat das Strandbad zu gemacht, genauer gesagt um sechs Uhr, und wir mussten wieder zurück zum Sportplatz, wo unsere Zelte standen, um zu Abend zu essen. Nach dem Abendessen durften wir noch eine Radtour machen. Also waren wir alle noch radeln. Um 10 Uhr mussten wir dann alle ins Bett.

Als wir am nächsten Morgen alle wach waren und die Brötchen mit Marmelade, Wurst, Müsli und einiges mehr auf dem Tisch standen, haben wir erstmal gegessen. Danach haben wir Lauf ABC und Sprinttraining gemacht. Aber ohne ein Spiel ist es ja langweilig, also haben wir beschlossen Brennball zu spielen. Währenddessen hat einer unserer Betreuer noch etwas vorbereitet: einen Orientierungslauf. Alle mussten sich in vier Vierer-Gruppen aufteilen. Nachdem es vier gerechte Teams gab, bekam jede Gruppe eine Karte, auf der die Punkte eingezeichnet waren, die wir ablaufen und von dort einen Strohhalm mitbringen sollten. Nun ging jede Gruppe in Abständen von zwei Minuten los und musste insgesamt sieben Strohhalme sammeln. Nur leider verirrten sich zwei Gruppen und kamen nur mit fünf Strohhalmen und einer großen Zeitverzögerung zurück.

Nachdem alle zurückgefunden haben, gab es erst mal Nudeln mit Tomatensoße zum Mittagessen. Nach einer kleinen Verdauungspause ging es dann erst noch mal ins 20 Grad kalte Maarwasser. Als allen eiskalt war, hieß es, wir machen eine Schwimm-Challenge in zwei Teams. Keiner war von der Idee begeistert, aber unsere Betreuer kannten keine Gnade. Es gab zwei Teams und alle mussten nacheinander schwimmen. Das schnellere Team gewann. Glücklicherweise mussten wir dann nicht noch einmal ins Wasser, sondern zurück zu den Zelten und nach einigen Überlegungen kamen wir zu dem Schluss, dass wir dann noch einmal radeln gehen. So fuhren wir im Wald noch ungefähr 20km Mountainbike. Als wir wieder im Camp waren, hatten wir selbstverständlich riesigen Hunger und jeder hat noch eine Scheibe Brot gegessen.

Am nächsten Morgen krochen wir aus unseren zelten. Nachdem wie jeden Morgen die Brötchen auf dem Tisch standen und alles gedeckt war, haben wir erst einmal gefrühstückt und kurz darauf mussten wir in die Autos. Weil wir zum Kletterwald gefahren sind. Dort angekommen mussten wir uns erst einmal anmelden. Als dies geschehen war, haben wir die Regeln erklärt bekommen und mussten die Klettergurte anziehen. Dann durften wir endlich klettern, dreieinhalb Stunden. Dann sind wir wieder in die Autos gestiegen und zu den Zelten gefahren. Als wir angekommen sind, haben unsere Betreuer erst einmal essen gemacht: Kartoffelbrei mit Buletten. Nachdem alles ausnahmslos aufgegessen war, kam Engel. Engel ist Trommelbauer mit dem Spitznamen Engel. Leider ist so eine Trommel sehr aufwändig zu bauen, daher haben wir schon mit fertig gebauten Trommeln gelernt, wie das alles so geht und am Ende konnte jeder schon mindestens die Grundschläge. Als der Engel dann weg war, sind wir Jungs erst einmal laufen gegangen. Als wir nach ungefähr sechs Kilometern wieder zurück waren, erfuhren wir, dass sich ein Mädchen beim Radeln verletzt hatte oder überhaupt, dass die Mädchen radeln waren. Das Kind, das sich verletzt hatte, musste mit einem unserer Betreuer ins Krankenhaus fahren (es war abgerutscht und hatte eine klaffende Wunde, die genäht werden musste). Währenddessen aßen wir anderen zu Abend und spielten Brennball. Ziemlich zeitnah kam dann aber auch die Verletzte mit einem Gips am Fuß zurück. Darauf mussten wir dann schlafen gehen. Das verletzte Mädchen wurde von ihren Eltern abgeholt.

Am nächsten Morgen, genauer gesagt, am letzten Morgen haben wir, wie immer, gefrühstückt. Danach haben wir uns mal wieder mit Brennball und Koordination die Zeit vertrieben. Als wir gerade mit einer runde Brennball fertig waren, haben wir gesagt bekommen: „Wir machen einen kleinen Trainingstriathlon!“ Da es nicht besonders warm war und bewölkt, waren wir davon nicht besonders begeistert, denn das Wasser im Maar wird echt kalt sein. So dachten wir. Dann sind wir die Rad- und Laufstrecke mit dem Fahrrad abgefahren. Außerdem haben wir noch gezeigt bekommen, wo wir schwimmen sollten. Nachdem wir wussten, wo die Wechselzonen sind, sind wir zurück zum Sportplatz. Die Räder haben wir in der ersten Wechselzone stehen gelassen. Nachdem wir uns dann fertig umgezogen haben, sind wir runter zum Maar gegangen. Als Erstes sind die Mädchen nicht gerade fröhlich ins kalte Wasser gestiegen. Nach dem Startsignal hatten sie rund 80 Meter schwimmen, drei km Rad und 600 Meter Laufen vor sich. Zwei Minuten nach den Mädchen wurden wir Jungs losgeschickt. Allerdings waren unsere Distanzen etwas größer als die der Mädchen: nämlich 100 Meter Schwimmen, 6 km Rad und 1,2km Laufen. Als wir dann auch aus dem eiskalten Wasser draußen waren, ging es aufs Rad, dann in die zweite Wechselzone. Und ab auf die Laufstrecke. Nachdem alle erschöpft durchs Ziel gelaufen sind, gab es erstmal Mittagessen. Nachdem wir gegessen haben, mussten wir die zelte abbauen. Dann wurde einer nach dem anderen abgeholt.

So fand das Tri Kids Camp 2020 ein Ende. Ich fand, dass es richtig coole Tage waren!“

 

Ein großes Dankeschön an die Betreuer Marc Pschebizin, Ulrike Blank-Peters vom LC Bingen und Matthias Jarr, an Lothar Kaspers vom VCT Schalkenmehren und an die Fleischerei Martin in Trier für die leckere Unterstützung!