Ein Nachbericht von unserem 1. Vorsitzenden Helmut Rach, der am vergangenen Samstag live vor Ort war:

Ehrlich gesagt hatte ich mich auf das Rennen in Saarbrücken sehr gefreut. Das Rennformat versprach ein spannendes Rennen und unsere Mannschaft schien gut eingestimmt. Der Freitag wurde von der Mannschaft genutzt, um die Strecke zu erkunden und eine Taktik für das Rennen festzulegen. Zudem konnte am Wettkampftag das Frauen-Rennen, das 2 Stunden vor den Männern gestartet wurde, genutzt werden, um letzte Erkenntnisse über Streckenbeschaffenheit und Wege in der Wechselzone zu gewinnen. So waren alle gut vorbereitet und die Aufregung bei Teamleitern und Betreuern vielleicht größer als bei den Athleten selbst.

Nachdem es während des Frauen-Rennens noch regnete, was den Teppichboden im Wechselzonenbereich rutschig machte, wurde es rechtzeitig zum Rennen der Männer trocken und später kam tatsächlich auch die Sonne zum Vorschein. Das Schwimmen mussten wir auf dem LiveStream im Internet verfolgen. In der Schwimmhalle war neben den Mannschaften lediglich ein Teamleiter zugelassen.

Geschwommen wurde als Staffel über eine Distanz von 3 x 600m und 1 x 650m. Das bedeutete, dass der Schlussschwimmer 50m mehr zu bewältigen hatte. Jens ging als Startschwimmer für uns an den Start und hatte gleich mit sehr starken Gegnern zu tun. Keine Mannschaft wollte bereits mit dem ersten Schwimmer in Rückstand geraten. So sind alle in einen Höllentempo die ersten Meter angegangen. Jens hat mächtig gegengehalten und ist das schnelle Tempo gleich mal mitgegangen. Nach 300m stellte er jedoch fest, dass er seinen wenig optimalen Trainingsbedingungen im Winter und Frühjahr Tribut zollen musste. Trotzdem konnte er als 5. auf Vincent wechseln. Jonas war als 3. dran und den Schluss bildete Cedric.

Die ersten Schwimmer mussten sich in der Wartebox durch Radfahren auf der Rolle warmhalten bis die komplette Mannschaft durch war. Sobald Cedric aus dem Wasser war, ging es weiter in die Wechselzonen.

Unsere Mannschaft konnte als 6. aufs Rad wechseln. Mannschaften wie Potsdam und Berlin konnten wir hinter uns lassen. Aber auch die Mannschaft von Griesheim, die in der Tabelle mit Platz 7 unmittelbar vor uns lag, war nach dem Schwimmen weit hinter uns.

Auf dem Rad galt es dann als Mannschaft zusammen zu arbeiten. Das gelang vorbildlich. Die Strecke war sehr anspruchsvoll mit engen Kurven und einigen Bergauf-Passagen. Zwar ist das Team Berlin etwa nach etwa der halben Strecke vorbei gefahren und hat uns auf Platz 7 verdrängt,  jedoch gelang es den Berlinern nie sich weit abzusetzen.

Geschlossen ging es dann nach 19 Radkilometern wieder in die Wechselzone und auf die Laufstrecke. Das Team Berlin war weiterhin nur wenige Meter entfernt und sorgte für viel Motivation, auf der Laufstrecke nochmals alles zu geben.

Nachdem Jens auf dem Rad sehr viel Arbeit geleistet hatte und durch seine Verletzungen Trainingsrückstand im Laufen hatte, hat er es auf der Laufstrecke etwas langsamer angehen lassen.

Cedric, Jonas und Vincent konnten sich jedoch gleich am Team Berlin festbeißen und gingen mit kontrolliertem Tempo die Laufdistanz von 5 Kilometern an. Für Vincent war das Tempo extrem hoch. Er ließ sich jedoch von Cedric und Jonas mitziehen und zu einer nicht erwarteten Laufperformance treiben.

Es waren 2 Runden zu laufen, und Andreas und ich hatten uns ca 300 Meter vor dem Ziel platziert. Nach der ersten Runde war unser Team direkt am Team Berlin dran. Aber nach der finalen Runde sah die Sache noch besser aus. Andreas war der Mannschaft einige Meter entgegen gegangen. Plötzlich sah ich ihn die Arme in die Höhe reißen „Jaaaaaaa!“. Da wusste ich, wir haben Berlin überholt und sind wieder 6.

Mit fast 200 Metern Vorsprung sprinteten Jonas, Vincent und Cedric dem Ziel entgegen. Die Zeit des Drittplatzierten einer Mannschaft war für das Mannschaftsergebnis entscheidend. Eine phantastische Leistung. Platz 6 im Rennen und als Krönung Platz 7 in der Schlusstabelle der Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga 2021. Das sind die besten Ergebnisse der Vereinsgeschichte.

Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft PSD Bank Tri Post Trier, an alle Trainer, Betreuer und Unterstützer und an den ganzen Verein, der immer mit uns gefiebert hat.

Herzlichen Dank an alle Sponsoren, allen voran an die PSD Bank West e.G. als Namenssponsor der Mannschaft. Herzlichen Dank an Lotto Rheinland-Pfalz und Bitburger 0,0%. Herzlichen Dank an Optik Ruschel, Scholtes Fliesen & Sanitär, Proficoaching Pschebizin, Camphausen Bikes & More, Fleischerei Martin, Muskelwerkstatt Trier und alsecon Alarm- und Sicherheitssysteme.