IRONMAN 70.3 Luxembourg

Tolle Ergebnisse von Tri Post Trier-Athleten:

Jens Nagel Swim 00:29:23 Bike 02:31:11 Run 01:32:53
Gesamt 04:40:02

Carmen Schaaf 3. Ak-Platz
Swim 00:41:13 Bike 02:46:18 Run 01:42:36
Gesamt 05:19:24

Andreas Scheiern
Swim 00:39:57 Bike 02:38:10 Run 02:02:02
Gesamt 05:28:59

Jutta Weber
Swim 00:43:09 Bike 02:53:30 Run 01:58:12
Gesamt 05:45:26

Christian Brandstätter
Swim 00:40:31 Bike 02:55:01 Run 02:03:25
Gesamt 05:46:27

Nicole Böhme-Laglasse
Swim 00:40:50 Bike 03:18:03 Run 02:13:01
Gesamt 06:21:43

Gabi Joecken
Swim 00:35:04 Bike 03:08:13 Run 02:35:08
Gesamt 06:28:02

Glückwunsch zu den Ergebnissen der Mitteldistanz!!

Und hier ein kleiner Rückblick einer ersten Mitteldistanz:

Nachdem im vergangenen Jahr gesundheitlich nicht alles gepasst hatte, hatte ich mir nun 2018 endlich die erste Mitteldistanz zum Ziel gesetzt. IRONMAN 70.3 Luxembourg sollte es werden. Teuer ;-), aber direkt vor der Haustür. Mir war klar, dass ich einiges dafür trainieren musste (Mein Credo lautet ja immer: Ich mache das als Hobby, weil es mir Spaß macht und starte in der Hausfrauen-Liga. Kinder, Beruf, Familie, Freunde und Vereinsarbeit müssen da auch noch irgendwie unterkommen – na ja, das Training hat schon dominiert in der letzten Zeit). Und ich war wirklich fleissig gewesen und bin dank männlicher Unterstützung (der Mann zu Hause, also Volker, konnte aufgrund Verletzung nicht so begleiten, wie er wollte) fleissig durch den Losheimer See und das Nordbad geschwommen, durch Luxemburg geradelt (komisch – die reale Strecke bei der Mitteldistanz sind wir irgendwie nie gefahren ;-))) und durch die Gegend und bei einigen Wettkämpfen gelaufen und habe neu – Yoga gemacht (Namaste). Ein neues gebrauchtes Rädchen hat es dann auch noch für mich gegeben. Eine Kurzdistanz im Vorfeld.

Es hat in der Vorbereitung also alles gepasst. Bis es ans Tapern ging :-). Irgendwie war ich total verunsichert. Wie machen das die anderen? Wie soll ich das machen? Plötzlich hatte ich zum ersten Mal in der Vorbereitungszeit gar keine Lust mehr irgendwas zu machen. Und ab Donnerstag fühlte ich mich richtig krank. Sollte ich etwa jetzt eine Erkältung bekommen? So wie ich mich freitags gefühlt habe, hätte ich niemals starten können. So entspannt ich mental war, spielte mein Körper verrückt und zwang mich zum totalen Runterfahren. Samstags ging es wieder besser und sonntags war zum Glück alles vergessen. 🙂

Raceday! Die Wetterbedingungen waren optimal, ich verzichtete aufs Einschwimmen und lief mich nur vorab ein zum Warm machen und stand eine gefühlte Ewigkeit in der Schlange zum Rolling Start. Nach den Erfahrungen des langen Anstehens und nach dem Hauen, Stechen und Treten im Wasser der nachfolgenden Staffelteilnehmer finde ich persönlich einen Massenstart besser, da sich dann die Masse doch schneller verteilt. In der Mosel ist das natürlich aufgrund der räumlichen Begebenheiten vor Ort auch schwierig. Aber dass die ambitionierten Staffelteilnehmer hinter den Age Groupern starten, ist vielleicht nicht die beste Entscheidung gewesen. Obwohl ich also nicht einfach „durchschwimmen“ konnte, lief das Schwimmen trotz allem gut und war gefühlt schnell vorbei. Auf dem Rad war es super, ich habe die schöne Umgebung genossen, vor mich hin gesungen und konnte in den Bergen einige Männer (und Frauen) einsammeln. Ich konnte in der zweiten  Hälfte noch einmal mehr Gas geben und schon war dieser Part auch schon zu Ende. Die erste Runde auf der Laufstrecke fühlte sich grausam an, es war auf einmal wieder so voll und so laut – nach der autistischen Radrunde musste ich mich daran wieder gewöhnen 😉 und wieder versuchen, ganz bei mir zu bleiben und meinen Rhythmus zu laufen. Was mir auch ganz gut gelang – ich freute mich über die zahlreichen Anfeuerungsrufe und darüber, die ganze Zeit weiterlaufen zu können, ohne gehen zu müssen. Und so kam ich nach 6 Stunden 21 Minuten und 43 Sekunden glücklich im Ziel an! Wenn ich im Vorfeld gefragt worden bin, was meine vorgenommene Zielzeit sein soll, war meine Antwort: 6:15 wäre ein Traum, bei über 7 Stunden ist irgendwas schief gelaufen ;-))

Insofern war und bin ich total zufrieden mit mir! Und schon auf der letzten Runde war mir klar: Ich werde es wieder tun! Und das kann nur einer von uns verstehen 🙂

Wen es interessiert: Ernährungstechnisch hat es super geklappt. Da die Ansage war, dass man keine Ernährung von Supportern annehmen darf, hatte ich mir im Vorfeld die Nahrung von Enervit besorgt, damit ich nicht selbst so viel mitschleppen muss. 1 Enervit Pre Gel vorab (gewöhnungsbedürftige Konsistenz, aber gut), 4 Gels in einem kleinen Fläschchen, zwei Riegel und zwei Flaschen Iso auf dem Rad, Wasser auf der Laufstrecke und pro Runde eine Energie-Tablette zum Kauen und zwei Besuche im Dixie-Clo zum Wasser lassen ;-))  

Dafür dass ich vor 9 Jahren erst mit Laufen angefangen habe und meinen ersten 10er beim Stadtlauf gelaufen bin, 2011 bei Jens einen Schwimmkurs und 2012 meinen ersten Triathlon gemacht habe, 2014 wegen zwei Fuß-Ops ausgefallen bin, freue ich mich, nun endlich meine erste MD gefinished zu haben.

Ich bin gerne Tri Post Trier-Mitglied, weil hier Top-Athleten und Hobby-(oder eben Hausfrauen-)Athleten miteinander trainieren und von den Trainern unterstützt werden!!

Nicole