Einige Tri Postler waren beim Ironman 70.3 in Remich am Start.
Hier die super Ergebnisse unserer Athleten

Name Swim Bike Run Total
Alexander Morgen 0:38:15 2:45:08 1:39:30 5:11:44
Gabi Jocken 0:34:18 3:09:40 2:19:09 6:14:08
Bernd Kneer 0:38:09 3:02:39 2:23:43 6:14:16
Denis Kraft-Pütter 0:36:28 3:19:56 2:09:26 6:15:34
Natalie Weides 0:38:50 3:33:17 2:13:28 6:36:37

Herzlichen Glückwunsch an alle!

Und hier ein Bericht und Bilder von Alexander

„Am 16.06. stand mit dem Ironman 70.3 Luxembourg mein Saisonhighlight an. Zum zweiten Mal sollte es für mich eine Teilnahme über eine Mitteldistanz werden. War ich im vergangenen Jahr bei meiner MD-Premiere ein reines Nervenbündel, so blieb ich in diesem Jahr doch fast schon erschreckend gelassen. Daran änderte auch der Besuch der Wettkampflocation am Samstag nur wenig: Nach der Abholung der Startunterlagen und dem Messebesuch wurden das Rad eingecheckt und die Wechselbeutel abgegeben. Erst bei der Besichtigung des Zielbogens kam ein bisschen Gänsehautfeeling auf.

Am Sonntagmorgen war es dann soweit. Die morgendliche Sonne ließ mich in der Neo-Pelle im Startbereich schon ordentlich schwitzen, entsprechend groß war tatsächlich die Vorfreude auf die Abkühlung in der Mosel. Kaum im Wasser, war diese dann aber auch wieder schnell verflogen. Auf dem ersten Teil der Schwimmstrecke hatte ich massiv Probleme mit der Orientierung, was nicht nur an meinen Nerven, sondern auch der Motivation nagte. Glücklicherweise kam ich nach der ersten Wendeboje besser zurecht, so dass meine Schreckensdisziplin nach rund 38 Minuten hinter mir lag.

Rauf auf’s Rad. Coach Sara hat mich mehrfach davor gewarnt, zu überzocken, also wurde ihre Vorgabe streng umgesetzt. Im Flachen wurden konstant 180-190 Watt getreten, im Profilierten die Leistungsanzeige genauestens beobachtet, um nicht schon jetzt die Körner zu verschießen. Währenddessen achtete ich außerdem darauf, Saras Verpflegungstipps penibel umzusetzen. Zusätzlich abgelenkt von der schönen Landschaft vergingen die 2:45 Stunden wie im Fluge, bevor ich das Rad wieder in der Wechselzone abstellen konnte.

Rein in die Laufschuhe, rauf auf die Laufstrecke, Blick strikt auf die Uhr. Im Training hab ich in den Koppeleinheiten immer maßlos überzogen, ein Fehler, den ich nun tunlichst vermeiden wollte. So lief ich in einer Pace von 4:40 min/km an, das Ziel verfolgend, dieses Tempo konstant über die drei 7km-Runden zu halten. Die tolle Stimmung an der Strecke hat dabei massiv geholfen. Besonderer Dank für die extra Motivationsschübe gilt Paul, Marie und Silvia sowie anderen Bekannten, die mich an diversen Stellen an der Strecke nach vorne brüllten. Ihr ward der Wahnsinn! Die letzten Meter sorgten dann für Gänsehaut pur: Endlich musste ich nicht mehr am Ziel vorbeilaufen, um auf die nächste Runde einzubiegen, endlich durfte ich selbst auf den roten Teppich und dem Zielbogen entgegen.  Nach 5:11 Stunden habe ich das Ziel dann überglücklich erreicht. Funfact am Rande: Dass ich im Rahmen eines Triathlons eine neue PB über die Halbmarathondistanz aufstellen würde, kam dann doch ein wenig überraschend!

Hinter mir liegt nun eine tolle Trainingszeit, in der mich Sara top vorbereitet an die Startlinie brachte. Gekrönt wurde das Ganze durch einen sehr gut organisierten und schönen Wettkampf, in welchem die vorgegebene Strategie wie am Schnürchen aufging und ich eine Zielzeit erreichen konnte, von der ich im Vorfeld nicht zu träumen gewagt habe.

Die #roadtoremich ist somit beendet. Nächster Halt: Cologne Triathlon Weekend.“