Bilder und Bericht von Tim Dülfer
Platz 15 (inkl. Pro’s)
Platz 2 AK

Besonders über den 15. Platz overall in einem Challenge-Rennen, mit sehr starker Konkurrenz, freue ich mich sehr. Die Challenge Wanaka war eines der schönsten Rennen, wahrscheinlich das schönste, das ich je gestartet bin.

Besonders freue ich mich auch über meine Form, die ich mir in nur 6 Wochen nach der Offseason antrainiert habe. Hier geht ein dickes Dankeschön an meinen Trainer Marc Pschebizin. Das tägliche Training ist einfach der Hammer und macht eher Hunger auf mehr als müde. So kommt es auch, dass der Raceday mal wieder easy war, im Vergleich zu so manchem 7-stündigem Trainingstag. Ich war selten unter 30 Stunden/ Woche, das war ein hartes Stück Arbeit.

Ich kam weit vorne aus dem Wasser und das Schwimmen war kein Überlebenskampf, so wie sonst. Auch wenn ich auf den letzen Metern etwas Zeit verlor, wegen der tief stehenden Sonne. Ich hatte mit Sam Petty einen sehr guten Schwimmtrainer in den letzten Wochen.
Auch das Radfahren lief, über den keinesfalls schnellen Kurs, sehr gut. Hier gilt es aber noch ein paar Dinge zu verbessern. Ich wechselte in den Lauf und spürte, dass noch ordentlich Power für meine stärkste Disziplin da war und rannte in der geplanten 3:35-3:40 Pace los. Der Kurs war wellig und halb Cross. Leider bekam ich schon ab km 4 starke Bauchschmerzen. Die waren so übel, dass ich davon ausgehe, dass irgendetwas mit meiner Verpflegung nicht gestimmt haben kann. Ich brauchte drei Toilettenstopps, die mich viel Zeit kosteten. Ich konnte trotzdem noch ein paar Konkurrenten einsammeln. Wegen der Schmerzen musste ich immer wieder Tempo rausholen auf 4:00-4:15 und konnte keine Verpflegung mehr zu mir nehmen. Einen Athleten hatte ich noch im Auge und blieb ca. 300-400m auf Distanz. Ich wusste dass ich die Schmerzen für 3km mit höherem Tempo aushalten kann, und rannte auf und vorbei. Glücklicherweise gab er sich schnell geschlagen und wir gaben uns Highfive und ich rannte die restlichen 2,5km ins Ziel. Der AK Erste war nur 2 min vor mir. Ohne die Toilettenstopps und Bauchschmerzen wäre das noch spannend geworden.

Riesen Dank auch an meine Familie und ganz besonders Paul und Judith Dülfer ohne die das hier so nicht möglich wäre. Auch an Axel Reiser und die Canterbury Triathlon Academy für die tollen Trainingsbedingungen. Selbstverständlich auch an meinen Heimatverein Tri Post Trier. Mit Hamish McClure und Familie hatte ich außerdem einen Hammer-Support über das gesamte Rennwochenende.

Herzlichen Glückwunsch lieber Tim 🙂