Berlin – Bundesliga – Die Finals – PSD Bank Tri Post Trier

2019 war es schon cool mit dem Team in Berlin, an diesem historischen Ort, direkt vor dem Olympiastadion den Klassenerhalt in der 1. Triathlon-Bundesliga zu feiern und die Tabelle damals letztendlich auf Platz 14 abzuschließen. Dass wir heute, mit dem Verein, nach zwei von fünf Wertungsrennen auf dem vierten Tabellenplatz der aktuellen Bundesligatabelle stehen, ist schier unglaublich, aber dennoch wahr.

Berlin scheint für uns immer eine Reise wert zu sein, auch wenn es aus meiner persönlichen Sicht im Rennen dieses Mal nicht ganz so funktioniert hat, wie ich es selber gerne bei mir sehe.

Am Ende konnte ich mit meinem 62. Platz dennoch den vierten Additionsplatz in unserer Mannschaft zum achten Rang in der Tageswertung beitragen.

An dieser Stelle aber auf jeden Fall erstmal einen riesen großen Dank an Vincent, unseren Franzosen, der trotz seines aktuellen Trainingsrückstands mit uns in Berlin vor Ort war.

Das Niveau in der Triathlon-Bundesliga ist heute auf jeden Fall nochmal ein ganzes Stück besser, als es vor drei Jahren war.
Ich kann wirklich nicht sagen, ob ich in den vergangen Jahren irgendwo mal so hart wie bei diesem Rennen gefordert oder gar überfordert mit meiner vermeintlichen Paradedisziplin, dem Schwimmen, war.
Ich hoffe man konnte es, zumindest teilweise den Fernsehbildern entnehmen, dass man sich als Athlet dort fühlt, wie ein T-Shirt bei 40° Grad und 1.400 Umdrehungen beim Schleudergang in der Waschmaschine.
Fakt ist, die Jungs sind jung, die erste richtig ausgebildete Triathlongeneration und kennen keine Gnade.

Allen voran Cedric und Jonas, die Osterholt Zwillinge, in unserem Team. Ohne die beiden würde Trier sicherlich nicht dort stehen, wo wir momentan sind.
Leider waren die beiden am Sonntag auch ein wenig vom Pech verfolgt und in einen kleinen Sturz in der zweiten Wechselzone verwickelt, für den sie nichts konnten. Am Ende tragen die beiden aber mit ihren Plätzen 14 und 19 den wohl wichtigsten Teil zum achten Platz in der Tageswertung für uns bei.
Von außen muss ich sagen, das es richtig cool ist, wie die beiden diese schnellen Rennen, sei es in der Bundesliga- oder auch in den Europacuprennen, in den sie auch aktiv sind, lesen können und immer dort sind, wo man sein muss, um am Ende vorne dabei zu sein.

Dann hätten wir noch unseren Australier, Troy Whittington. Mit einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Auftaktrennen im Kraichgau vor 4 Wochen, hat er unseren Teamleiter Marc Pschebizin mehr als zufrieden gestellt und seine Aufstellung im Team mehr als zurückgezahlt.
Auch neben dem Sport ist Troy ein echt lässiger Zeitgenosse, mit dem es sich gut aushalten lässt.
Die Finishline überquerte er gestern als 43. und war auch selber mit seiner Leistung viel zufriedener als noch vor 4 Wochen im Kraichgau.

Ich denke, ich spreche nach diesem Wochenende nicht nur für mich, sondern für jeden unserer „Starting-Five“, wenn ich mich nochmal für den Support bei unserem Team bedanke!

Danke für knappe 25 Stunden fahren, nach, in und wieder von Berlin nach Hause, Andreas Grub!
Danke an unseren Vereinsvorsitzenden Helmut Rach fürs Eis nach dem erfolgreichen Rennen!
Danke fürs Management im Vorfeld und fürs Anfeuern an der Strecke! (und spätestens, wenn die Zwillinge 30 werden, heute 22 😉 kannst du sie beim Anfeuern bestimmt auseinander halten)
Danke Marc! Es ist echt schön zu sehen, wie dir dieser Job als Teamchef der Mannschaft am Herzen liegt und wie du dabei aufblühst und man erkennen kann, dass du dich erneut im fünften Frühling deiner wohl nie endenden Triathlonkarriere befindest 😉
Danke Johanna! Cool, dass du unsere zweite Teamleiterin Irmela Sophie an diesem Wochenende vertreten hast.

Fazit:
Ein cooles Wochenende, eine nach wie vor richtig coole Bühne für unseren Sport in Deutschland und am Ende auch ein gutes Resultat in der Tabelle.
Mir persönlich hat es Spaß gemacht mit der Truppe in der Hauptstadt unterwegs gewesen zu sein.
Auch wenn ich mittlerweile der „Senior“ im Team bin und mich wahrscheinlich auch in meinem letzten Jahr Triathlon-Bundesliga befinde, es war geil.

Ein kleines Danke möchte ich an dieser Stelle auch nochmal an Verena Hubertz, unsere Abgeordnete für Trier und Trier-Saarburg im deutschen Bundestag hier lassen. Cool, dass wir uns einfach und unkompliziert in der Hauptstadt getroffen haben und uns über den Sport, aber auch die Politik austauschen konnten.

Jens ✌🏽