Natalie Weides

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Hier der Bericht aus dem TV:

WM-Bronze für Maike Hausberger trotz rätselhaftem Stuhl (15.09.2017)

Was hatte dieser Stuhl vor Maike Hausbergers Fahrradständer zu suchen? Die 22 Jahre alte Triathletin von Tri Post Trier kann es sich immer noch nicht erklären. „Warum dieser Stuhl da stand, wüssten wir auch gerne“, sagt sie. Doch mittlerweile kann die Paralympics-Teilnehmerin, die in der Startklasse PT3 (mittelschwere Beeinträchtigung) antritt, ein wenig über den rätselhaften Gegenstand in der WM-Wechselzone lachen.

Während des Wettkampfs im Rotterdam war die Gefühlslage der mit linksseitiger Hemiparese (umgangssprachlich: spastische Lähmungen) geborenen Sportlerin natürlich eine andere. Dieser Stuhl vor ihrem Radständer kostete Hausberger viel Zeit. „In der rechten Hand hielt ich mein Rad. Mit der linken konnte ich den Stuhl leider nicht wegstellen“, erklärt sie. Also schob sie das Hindernis mit dem Fuß zur Seite.
Aber nicht nur der Wechsel vom Rad in die Laufschuhe dauerte dadurch länger. Als Zweite hinter ihrer nationalen Konkurrentin Nora Hansel (Bochum) nahm Hausberger die fünf Kilometer in Angriff. Als die spätere Weltmeisterin Elise Marc sie überholte, versuchte sich der Schützling von Trainer Daniel Jacobi an die Französin zu hängen. Doch dann leuchtete ihre Startnummer vor der Strafbox auf. „Für das Wegtreten des Stuhls in der Wechselzone musste ich zehn Sekunden pausieren“, erzählt Hausberger.

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Am Sonntag war in Oppenheim der vierte Lauf des Wingertscup. Bei dieser Laufserie gibt es über das Jahr verteilt sechs Läufe, die alle durch die rheinhessischen Weinberge führen. Judith Seitz ist für die Tri Post gestartet und wurde über die 10 km mit 50:45 min 1. in ihrer AK und 2. Frau gesamt.

Herzlichen Glückwunsch, Judith !

Mit einem komfortablen Vorsprung von 2 Minuten gewann Tim Dülfer den Triathlon in Bad Sobernheim (0,3-20-5) in 52:05 min. Sara Bund kam nach 1:01:38 h als erste Frau ins Ziel und machte somit den Doppelsieg der Tri Post perfekt und sich selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk. Weitere Tri Postler: 10. Andras Bund in 58:01 min (2. AK), 14. Jörg Ehses in 58:53 min (2. AK), 15. Markus Quirin in 59:30 min (3. AK), 74. Andre Hilker in 1:06:35 h und 151. Natalie Weides in 1:17:50 h (5. AK). Daneben sorgte Tri Postler Andreas Grub als Wettkampfrichter in der Wechselzone für einen reibungslosen Ablauf. Abgerundet wurde der Tri Post Auftritt von Mama und Papa Dülfer sowie Familie Ehses. Und das bei bereits in der Ausschreibung angekündigtem bestem „Original Bad Sobernheimer Tri-Wetter“.

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Hier ein Bericht und Fotos von Christian Herber:

“ family business am Bostalsee“
Am Sonntag fand bei zunächst nebligen und später sonnigem Wetter am Bostalsee der Triathlon „Top Race Germany“ statt. Ausgeschrieben waren MD, OD und Sprint Distanz.
Morgens war der Nebel über dem Bostalsee so dicht, dass der DLRG den Schwimmstart nicht freigeben konnte und sich alle Starts um 1 Stunde verschoben.
Von der Tri Post waren zwei Familien gemeldet: Catherine und Charlotte Milery starteten beide als Einzelstarter auf der Sprintdistanz und schienen beide viel Spaß dabei zu haben. Bis zum zweiten Wechsel blieben beide zusammen und es war nett anzusehen, wie Catherine stets fürsorglich ihre Tochter im Blick behielt. 🙂 Erst auf der Laufstrecke setzte sich Catherine etwas ab, aber beide gaben bis zum Ziel alles und strahlten vor Freude im Ziel.
Christian Herber hatte gemeinsam mit Sohn Johannes und Bruder Ingo Herber -der bis dahin noch nie einen Triathlon aus der Nähe gesehen hat- eine Staffel auf der OD gemeldet, die auch in dieser Reihenfolge starten sollte. Leider erkrankte Johannes am Tag vor dem Wettkampf und die Staffel müsste umgestellt werden: Christian schwamm die 1.5 km, Bruder Ingo fuhr die knapp 39 km – immerhin im >30er Schnitt- und auf der Laufstrecke sprang Bernd Weich aus Farschweiler ein. Auch hier waren alle drei stolz und begeistert am Ende ihrer Disziplinen angekommen.
Organisatorisch kann ich nur gutes von dieser Veranstaltung berichten. Besonders hervorzuheben sind der familiäre Charakter sowie die außergewöhnlich hohe Anzahl an Einsteigern: Noch nie habe ich bei einem Straßentriathlon so viele MTBs und Fahrräder mit Gepäckträger gesehen. 🙂

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