HelgeO

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Bericht und Bilder von Peter Joecken

Ich war nach Lanzarote angereist, hatte seit Oktober 2018 keinen Laufkilometer in den Beinen und wusste, dass es ein Vabanquespiel werden wird, beim schwersten Ironman der Welt überhaupt ins Ziel zu kommen. In meinem Inneren hatte ich mich darauf eingestellt, den Laufpart gehend zu absolvieren, denn die Knieoperation vor 2 Monaten hatte mich laufmäßig „out of Order“ gestellt. Ich habe mich in der Vorbereitung auf Lanzarote dann nur alternativ und ohne Lauftraining präparieren können. Ich verbrachte meine Trainingszeit hauptsächlich in der Muskelwerkstatt bei Sascha Telen und er begleitete mich sehr kompetent auf dieses fast unmögliche Vorhaben. Rudern und Krafttraining bis zum Abwinken waren die Devise.

Auf Lanzarote dann wurde es mir immer schummeriger. Die Insel zeigte das gewohnt extrem windige und warme Gesicht, am Renntag sollten es Böen bis zu 80km/h werden. Wie soll das nur enden? Ich hatte Höllenrespekt vor dieser Herausforderung und ich habe nie daran gedacht, gewinnen zu können. Beim Schwimmen konnte ich mich allerdings 14 Minuten hinter dem Führenden meiner AK bereits als Zweiter von 11 Startern einreihen, wenngleich ich durch das konsequente Außenschwimmen im Feld letztlich nicht 3,8 km zurück legte, sondern 4,3 und damit der üblichen Aggression infolge des großen Starterfeldes aus dem Weg ging. Auf der Radstrecke erlebte ich dann mein „Waterloo“, denn ich wollte dort bereits zum führenden Europameister meiner AK aufschließen. Waren die ersten 40km für mich noch gewohnt schnell mit einem Schnitt von 34 km/h, zwangen mich ab dann starke Rückenschmerzen dazu, alle 10km an zu halten, um mich zu dehnen. So blieb es dann bis zum Ende der wirklich selektiven 182,5 km langen Radstrecke bei meinem Rückstand zum ersten Platz. Innerlich hatte ich zum Wechsel auf das Laufen mit einer Chance, aufs Podium zu kommen, abgeschlossen, wenngleich ich wusste, dass der vor mir liegende amtierende Europameister meiner AK eigentlich kein guter Läufer ist. Ich hatte in meinem Kopf nur noch den Willen, das Rennen zu finishen , denn ich wollte vor Roth den 49. Ironman beenden, um dann da tatsächlich die 50 erreichen zu können. Das war der Antrieb, als ich mit schlotternden Knien los lief.

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Bericht und Bilder von Andreas Bund

Der Ironman Boulder wird uns in guter Erinnerung bleiben: Sara bekommt den erhofften Kona-Slot und wir schaffen beide den Sprung unter die ersten 10 unserer Altersklasse!

Fangen wir mit dem Wichtigsten an…

Zeiten und Platzierungen

Sara belegt mit einer Gesamtzeit von 11:12:32 Std. Platz 5 (von 46) in der Ak und Platz 31 (von 255) bei den Frauen. Das Schwimmen erledigt sie in 1:05 Std. (Platz 4 Ak), Radfahren 5:58 Std. (Platz 11 Ak) und Laufen in genau 4:00 Std. (Platz 4 Ak). In allen drei Disziplinen kann Sie vorne mitmischen!

Ich laufe nach 10:39:39 Std. über die Ziellinie. Das bedeutet Platz 6 (von 101) in der Ak und Platz 93 (von 754) bei den Männern. Das Schwimmen kostet mich unfassbare 1:25 Std. (Platz 48 Ak)! Das Radfahren in 5:23 Std. (Platz 13 Ak) und das Laufen in 3:41 Std. (Platz 2 Ak) bringt mich dann noch etwas nach vorne. Weiterlesen

Die Kleinen ganz groß 🙂
67 Starter bei Schüler C und unsere Kids ganz vorn mit dabei.

Bei den Mädchen belegte Carla Thees Platz 5, und Marie Morgen und Lilly Förster folgten auf Platz 7 und 8.
Bei den Jungen konnte sich Gabriel Rademacher Platz 3 sichern.

Das habt ihr echt super gemacht. Glückwunsch an die jungen Spitzenathleten 🙂

Bernard holte auf der Olympischen Distanz beim Neuseen Man am vergangenen Wochenende Platz 1 in seiner AK !!!
Herzlichen Glückwunsch lieber Bernard 🙂