4. Bundesliga-Rennen in Saarbrücken (28.08.2021)

Ein Nachbericht von unserem 1. Vorsitzenden Helmut Rach, der am vergangenen Samstag live vor Ort war:

Ehrlich gesagt hatte ich mich auf das Rennen in Saarbrücken sehr gefreut. Das Rennformat versprach ein spannendes Rennen und unsere Mannschaft schien gut eingestimmt. Der Freitag wurde von der Mannschaft genutzt, um die Strecke zu erkunden und eine Taktik für das Rennen festzulegen. Zudem konnte am Wettkampftag das Frauen-Rennen, das 2 Stunden vor den Männern gestartet wurde, genutzt werden, um letzte Erkenntnisse über Streckenbeschaffenheit und Wege in der Wechselzone zu gewinnen. So waren alle gut vorbereitet und die Aufregung bei Teamleitern und Betreuern vielleicht größer als bei den Athleten selbst.

 

Nachdem es während des Frauen-Rennens noch regnete, was den Teppichboden im Wechselzonenbereich rutschig machte, wurde es rechtzeitig zum Rennen der Männer trocken und später kam tatsächlich auch die Sonne zum Vorschein. Das Schwimmen mussten wir auf dem LiveStream im Internet verfolgen. In der Schwimmhalle war neben den Mannschaften lediglich ein Teamleiter zugelassen.

Geschwommen wurde als Staffel über eine Distanz von 3 x 600m und 1 x 650m. Das bedeutete, dass der Schlussschwimmer 50m mehr zu bewältigen hatte. Jens ging als Startschwimmer für uns an den Start und hatte gleich mit sehr starken Gegnern zu tun. Keine Mannschaft wollte bereits mit dem ersten Schwimmer in Rückstand geraten. So sind alle in einen Höllentempo die ersten Meter angegangen. Jens hat mächtig gegengehalten und ist das schnelle Tempo gleich mal mitgegangen. Nach 300m stellte er jedoch fest, dass er seinen wenig optimalen Trainingsbedingungen im Winter und Frühjahr Tribut zollen musste. Trotzdem konnte er als 5. auf Vincent wechseln. Jonas war als 3. dran und den Schluss bildete Cedric.

Die ersten Schwimmer mussten sich in der Wartebox durch Radfahren auf der Rolle warmhalten bis die komplette Mannschaft durch war. Sobald Cedric aus dem Wasser war, ging es weiter in die Wechselzonen.

Unsere Mannschaft konnte als 6. aufs Rad wechseln. Mannschaften wie Potsdam und Berlin konnten wir hinter uns lassen. Aber auch die Mannschaft von Griesheim, die in der Tabelle mit Platz 7 unmittelbar vor uns lag, war nach dem Schwimmen weit hinter uns.

Auf dem Rad galt es dann als Mannschaft zusammen zu arbeiten. Das gelang vorbildlich. Die Strecke war sehr anspruchsvoll mit engen Kurven und einigen Bergauf-Passagen. Zwar ist das Team Berlin etwa nach etwa der halben Strecke vorbei gefahren und hat uns auf Platz 7 verdrängt,  jedoch gelang es den Berlinern nie sich weit abzusetzen.

Geschlossen ging es dann nach 19 Radkilometern wieder in die Wechselzone und auf die Laufstrecke. Das Team Berlin war weiterhin nur wenige Meter entfernt und sorgte für viel Motivation, auf der Laufstrecke nochmals alles zu geben.

Nachdem Jens auf dem Rad sehr viel Arbeit geleistet hatte und durch seine Verletzungen Trainingsrückstand im Laufen hatte, hat er es auf der Laufstrecke etwas langsamer angehen lassen.

Cedric, Jonas und Vincent konnten sich jedoch gleich am Team Berlin festbeißen und gingen mit kontrolliertem Tempo die Laufdistanz von 5 Kilometern an. Für Vincent war das Tempo extrem hoch. Er ließ sich jedoch von Cedric und Jonas mitziehen und zu einer nicht erwarteten Laufperformance treiben.

Es waren 2 Runden zu laufen, und Andreas und ich hatten uns ca 300 Meter vor dem Ziel platziert. Nach der ersten Runde war unser Team direkt am Team Berlin dran. Aber nach der finalen Runde sah die Sache noch besser aus. Andreas war der Mannschaft einige Meter entgegen gegangen. Plötzlich sah ich ihn die Arme in die Höhe reißen „Jaaaaaaa!“. Da wusste ich, wir haben Berlin überholt und sind wieder 6.

Mit fast 200 Metern Vorsprung sprinteten Jonas, Vincent und Cedric dem Ziel entgegen. Die Zeit des Drittplatzierten einer Mannschaft war für das Mannschaftsergebnis entscheidend. Eine phantastische Leistung. Platz 6 im Rennen und als Krönung Platz 7 in der Schlusstabelle der Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga 2021. Das sind die besten Ergebnisse der Vereinsgeschichte.

Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft PSD Bank Tri Post Trier, an alle Trainer, Betreuer und Unterstützer und an den ganzen Verein, der immer mit uns gefiebert hat.

Herzlichen Dank an alle Sponsoren, allen voran an die PSD Bank West e.G. als Namenssponsor der Mannschaft. Herzlichen Dank an Lotto Rheinland-Pfalz und Bitburger 0,0%. Herzlichen Dank an Optik Ruschel, Scholtes Fliesen & Sanitär, Proficoaching Pschebizin, Camphausen Bikes & More, Fleischerei Martin, Muskelwerkstatt Trier und alsecon Alarm- und Sicherheitssysteme.

3. Bundesliga-Rennen in Nürnberg (08.08.2021)

Buntes Rennen im Frankenland

Während auf der Wöhrder Wiese unweit des Schwimmstarts der Christopher Street Day sein Finale feierte, kämpften am Sonntag die Teams der 1. Triathlon Bundesliga beim dritten Rennen der Saison um ihre Plätze. Tags zuvor besichtigten Athleten und Betreuer des Teams PSD Bank Tri Post Trier noch bei strömendem Regen die Rennstrecke, entsprechend nass und rutschig waren noch am Sonntag die bereits ausliegenden Teppiche in der Wechselzone. Sonntags zeigte sich Nürnberg dann im strahlenden Sonnenschein und so platzierten sich schon die Ausflugsboote in Form von Schwänen, Einhörnern und Giraffen pünktlich an der Schwimmstrecke im Wöhrder See, in dem normalerweise nur die Kanadagänse baden dürfen.

Für das Team PSD Bank Tri Post Trier gingen Jonas Osterholt, Cedric Osterholt, Vincent Lafleur, Julius Laudagé und Yannick Lieners auf die Nürnberger Strecke (750 m Schwimmen, 19,25 km Rad (5 x 3,85 km) und 4,9 Km Lauf (2,3 km + 2 x 1,3 km).

Foto: Helmut Rach

 

Nachdem bei den drei vorangegangenen Rennen (Frauen 1. und 2. Bundesliga und Männer 2. Bundesliga) aufgefallen war, dass der See in der Mitte nicht wirklich tief war, wurde nun beim letzten Rennen der Männer der 1. Bundesliga spontan die Schwimmstrecke verändert (die erste Orientierungsboje wurde verschoben und musste nun links liegen gelassen werden), was dazu führte, dass nun in der Mitte des Sees alle Athleten geballt zusammentrafen und es zu unschönen Situationen kam. Bereits der Schwimmstart war sehr chaotisch. Die Entfernung der zwei Startbojen war viel zu gering, um alle Starter unterzubekommen und während sich die zuerst aufgerufenen Teams ziemlich breit machten, hatte das zuletzt platzierte Team keine Chance Platz in der gedachten Linie zwischen den Bojen zu finden. Dies wurde aber durch „leises“ Rufen der Wettkampfrichter gefordert. Der Start erfolgte dann einfach nach Zeitplan ziemlich chaotisch, ohne dass wirklich Ruhe und Vorbereitung unter den letztplatzierten Athleten stattfinden konnte.

Cedric Osterholt fand beim Schwimmen einen guten Platz und kam als Fünfter nach 8:50 min aus dem Wasser und schaffte es so auf dem Rad in die erste Gruppe, wo er auch konstant mithalten konnte. Ihn erwischte leider direkt als Erster eine Zeitstrafe von 10 Sekunden wegen Überfahren der Mittellinie, was aber aufgrund der schmalen Kurven und Strecke kaum zu vermeiden war. Nach 27:13 min ging er gemeinsam mit einer großen Gruppe auf die Laufstrecke, die verwinkelt entlang der Pegnitz an zahlreichen Spaziergängern bis zum Hauptmarkt Nürnbergs führte und erreichte als 21. mit einer Zeit von 15:58 min dann das Ziel (Gesamt: 53:44).

Vincent Lafleur kam mit 09:31 Minuten als 40. aus dem Wasser, konnte sich gut in der großen Verfolger-Radgruppe halten (27:37 min Rad) und konnte beim Laufen weiter Gas geben (Lauf: 16:05 min) und erreichte als 40. mit einer Gesamtzeit von 55:07 min das Ziel.

Jonas Osterholt bekam unter dem Gemetzel des Schwimmens extreme muskuläre Probleme und konnte somit am Sonntag leider nicht die volle Leistung abrufen. Dennoch kämpfte er sich in der Verfolger-Radgruppe gut nach vorne und versuchte beim Laufen noch einmal alles zu geben. Dass hier mehr geht, hatte er beim ersten Rennen in Berlin bewiesen. Jonas erreichte nach 55:09 min als 41. das Ziel in der Altstadt Nürnbergs (Schwimmen: 9:36 min/ Rad: 27:30 min/ Lauf: 16:10 min).

Julius Laudagé zeigte eine sehr zufriedenstellende Leistung. Beim Schwimmen kam er als 49. nach 9:38 min in die Wechselzone. Beim Rad fahren verlor er aufgrund der holprigen Strecke die Sehstärke seiner Radbrille und schaffte es aber trotzdem an seiner Gruppe dran zu bleiben (29:39 min). Mit einer Laufzeit von 17:22 min und einer Gesamtzeit von 57:42 min kam er als 65. ins Ziel.

Auch Yannick Lieners kämpfte mit den Tumulten im Wasser (Schwimmen: 9:52 min), verpasste knapp die Chance, sich an Julius‘ Radgruppe zu hängen (Rad: 30:59 min) und konnte dann aber beim Laufen noch einmal richtig Vollgas geben mit der besten Laufzeit von 15:57 min des Teams. Nach 58:47 min kam er als 68. ins Ziel.

So erreichte das Team PSD Bank Tri Post Trier hinter dem hep Team NSU und Triathlon one Witten in der Gesamtwertung Platz 9. Eine tolle Team-Leistung auch dank des Support-Teams vor Ort mit Team-Coach Irmela-Sophie Letz und Fabian Kebig, Helmut Rach und Annette Friedrich, Andreas Grub, Janina und Lotti Ahrens, Nina Fischer und Nicole Böhme-Laglasse.

Somit haben sich das Trierer Team in der Endwertung den 8. Platz gesichert. Beim letzten Rennen in Saarbrücken am 28. August wird es noch einmal spannend. Vor allem der Kampf um Platz 1 ist noch nicht entschieden, liegt das EJOT Team TV Buschhütten aktuell nur mit einem Punkt knapp vor dem Hylo Team Saar. PSD Bank Tri Post Trier wird alles geben, um den 8. Platz zu halten und damit das avisierte Saisonziel zu erreichen.

2. Bundesliga-Rennen in Potsdam (27.06.2021)

Neues Rennformat

Das Team von PSD Bank Tri Post Trier musste beim 2. Rennen der 1. Bitburger 0,0 % Triathlon-Bundesliga, wie schon beim Liga-Auftakt vor drei Wochen in Berlin, wieder viele Reisekilometer absolvieren. Bis zum Austragungsort beim Luftschiffhafen Potsdam und zurück standen an diesem Wochenende knapp 1400 Kilometer auf dem Tacho des Team-Busses. Auf dem Gelände des Olympiastützpunktes Brandenburg galt es für das Team sich am Sonntag, 27. Juni, in einem neuen Rennformat zu beweisen.

  

 

Am Templiner See mussten zunächst jeweils vier Athleten quasi als Aufwärmprogramm bei einem Prolog um 11 Uhr (250 m Schwimmen, eine Runde), 2800 m Radfahren (eine Runde) und 1100 m Laufen (eine Runde) in Angriff nehmen.

Nach den Teamergebnissen im ersten Wettkampf in Berlin ging im 30-Sekunden-Takt immer einer der Teams nacheinander auf die Strecke der harten und kurzen Distanzen. Youngster Julius Laudagé, bereits in Berlin am Start, der kurzfristig für den erkrankten Jens Roth eingesprungen war, sprang somit als Siebter um 11 Uhr 03 ins Havel Wasser. Siebeneinhalb Minuten später folgte dann als 22. Cedric Osterholt. Oliver Gorges, in dieser Saison zum ersten Mal für Tri Post Trier dabei, startete dann im gleichen Abstand, bevor dann als Letzter Jonas Osterholt auf die Strecke ging. Beim Prolog galt Windschattenverbot auf dem Rad und so kämpfte jeder allein auf der doch etwas widrigen Strecke – die Radstrecke war auf jeden Fall sehr abwechslungsreich mit engen Kurven und unterschiedlichen Belägen wie zum Beispiel Kopfsteinpflaster oder Betonplatten mit Unebenheiten und auch die kurze Laufstrecke, die halb am Ufer des Templiner Sees vorbeiführte, war mit Sand und auch Schotter eine echte Herausforderung. „Ein solch harter und kurzer Kurs ist nicht für jeden Athleten etwas“, betont Headcoach Marc Pschebizin, „sowohl die unterschiedlichen Beläge, die engen Radkurven als auch die kurzen Distanzen, die es möglichst schnell zu absolvieren galt, fordern die Jungs bis an die Grenze heraus.“

Platz 11 erreichte im Prolog Jonas Osterholt mit einer Zeit von 11:52 min. (3:08 min Schwimmen/Platz 18; 4:18 min Rad/Platz 27; 3:18 min Lauf/Platz 6) Nur 9 Sekunden langsamer war Zwillingsbruder Cedric Osterholt, der mit 12:01 auf Platz 20 kam. (3:09 min Schwimmen/Platz 22; 4:19 min Rad/Platz 34; 3:20 min Lauf/ Platz 9)

Platz 49 ging mit 12:38 min Gesamt an Oliver Gorges (3:14 min Schwimmen/Platz 35; 04:33 min Rad/Platz 59; 3:38 min Lauf/Platz 49) und Platz 50 an Julius Laudagé mit 12:39 min (3:12 min Schwimmen/Platz 31; 4:32 min/Platz 58; 3:29 min Rad/Platz 31).

Zum Vergleich die schnellsten Zeiten für die einzelnen Disziplinen: 2:56 min Schwimmen; 4:03 min Rad; 3:13 min Lauf.

Julius hat beim Wechsel vom Rad leider eine Zeitstrafe kassiert wegen zu spätem Abstieg an der Dismount Linie (der Wechselteppich lag ziemlich eng nach der Kurve), was ihn sieben Plätze gekostet hat. Dem 17-Jährigen darf man hier keine Vorwürfe machen – für Julius ist es erst der zweite Start in der höchsten deutschen Triathlon Bundesliga und selbst erfahrenen Athleten passieren Fehler, so schwamm sowohl Mark Devay vom EJOT Team Buschhütten als auch Chris Ziehmer vom Hylo Team Saar falsch und beide verloren dadurch wertvolle Punkte. Beim Prolog war es schwierig, für die Supporter vor Ort den Überblick zu behalten, wer welche Platzierung unterwegs hatte und wen es nun wo anzufeuern galt. Zuschauer waren aufgrund der Hygienerichtlinien nur wenige vor Ort. Das Team PSD Bank Tri Post hat das aber sehr gut gemeistert, um jede Sekunde gekämpft und nach Addition der Einzelergebnisse einen sehr guten 9. Platz erzielt.

Nach der aus der Nordischen Kombination bekannten Gundersen-Methode (Die Staffel des schnellsten Prolog-Teams startet zuerst und die anderen Staffeln gehen in den Zeitrückständen an den Start, wie sie durch die Ergebnisse im Prolog ermittelt wurden) ist dann nach einer kurzen Erholungspause um 15 Uhr ein Relay-Verfolgungsrennen (250 m Schwimmen, 5600 m Radfahren, 1100 m Laufen) mit ebenfalls je vier Teammitgliedern über die Bühne gegangen. Für die Athleten bedeutete auch dies eine besondere Belastung, galt es den Körper nach der Pause nun wieder extrem zu fordern und über seine Grenzen zu gehen. Außer der Radstrecke (2 Runden) war die Strecke gleich, nur Windschattenfahren war nun erlaubt. Alle Teams veränderten aus taktischen Gründen die Reihenfolge der Athleten. Team PSD Bank Tri Post Trier ging nach 1:53 mit Cedric Osterholt auf Verfolgungsjagd hinter dem Team AST Team Süßen und vor Nikar Heidelberg. Cedric, aufgrund des Abstands wie Oliver und Julius auch komplett allein unterwegs, vergrößerte den Abstand nach hinten zu Heidelberg und KTT. Nach vorne war es aber unmöglich, an Süßen ranzukommen. Heidelberg kämpfte sich in Runde 3 ran und machte es Jonas auf der letzten Staffelrunde noch einmal so richtig schwer und spannend, als es in Führung auf die letzte Laufrunde ging. Doch die Heidelberger Führung hielt nur wenige Sekunden, denn Jonas gab auf der 1,1 km langen Strecke Vollgas und sicherte dem Team PSD Bank Tri Post Trier mit 17 Sekunden Vorsprung den 9. Platz.

Nach zwei von vier Rennen hat sich Team PSD Bank Tri Post Trier nun Platz 8 im Mittelfeld gesichert.

Für die Athleten von PSD Bank Tri Post stehen nun verschiedene eigene Wettkämpfe auf dem Plan, bevor es am 8. August nach Nürnberg ins dritte Rennen der 1. Bitburger 0,0 % Bundesliga geht.

 

1. Bundesliga-Rennen in Berlin (06.06.2021)

Ein gelungener Saison-Auftakt – eine tolle Teamleistung

Nachdem in der letzten “normalen“ Bundesliga Saison 2019 das Saison-Ende bei den Finals in

Berlin stattfand, hieß es nun das erste Bundesliga-Rennen in der Saison 2021 in der Hauptstadt

zu bestreiten. Bangte man im Jahr vor Corona um den Abstieg, der trotz Streichergebnissen

verhindert werden konnte, lief der Saison-Auftakt 2021 doch um einiges besser. Dank einer

hervorragenden Teamleistung aller startenden Athleten von PSD Bank Tri Post Trier wurde der 7.

Platz von 16 Mannschaften in der Gesamtplatzierung als Mannschaft erreicht – und das trotz

doch erschwerter Bedingungen.

Yannick Lieners, Vincent Lafleur, Julius Laudagé, Cedric Osterholt, Jonas Osterholt und Marc Pschebizin (vlnr)

 

Vor Ort musste das Team täglich negativ auf Corona getestet werden, am Wettkampftag mussten

daher alle 90 Athleten früh morgens im Olympiastadion antreten, bevor sie in die Wechselzonen

einchecken durften. Das Wetter zeigte sich an diesem Wochenende in Berlin von seiner

allerschönsten Sommerseite, auf der Laufstrecke wurde aufgrund der Hygieneregeln kein Wasser

gereicht und so war es ein harter Wettkampf bei Temperaturen um die 30 Grad. Training im

Freiwasser konnte im Vorfeld aufgrund der kühleren Grade eigentlich gar nicht getestet werden.

Doch all diesen Widrigkeiten zum Trotz zeigten Vincent Lafleur, Julius Laudagé, Yannick Lieners,

Cedric und Jonas Osterholt eine sensationelle Leistung.

Gemeinsam mit seinem Bruder Cedric konnte sich Jonas Osterholt bereits beim Schwimmen in

der ersten Gruppe gut platzieren und beide kamen nach 8:07 Minuten aus dem Wasser. Platz 8

und 11, also erwartungsgemäß schon eine große Gruppe. Nun hieß es gemeinsam mit den

anderen an die führende Radgruppe anzuschließen, was auch schnell gelang. Das Rad fahren in

der 14-köpfigen Führungsgruppe war hart, es wurde mit großem Druck gefahren, aber beide

Jungs konnten gut mitarbeiten. Jonas hatte mit Henry Graf, Tim Hellwig und Simon Westermann

die schnellste Zwischenzeit in Runde 1 bis zum Glockenturm. Cedric +0:01. Nach 26:14 Minuten

Rad fahren, ohne Zwischenfall auf dem Teppich wie bei den vorangegangenen Rennen, zeigte

Jonas wie wichtig die „vierte“ Disziplin im Triathlon ist. Wie ein Blitz wechselte er in die

pinkfarbenen Laufschuhe und lief als Erster aus dem Hanns-Braun-Stadion auf die Laufstrecke.

Seinen Vorsprung konnte er zur Verwunderung des Fernsehmoderators ca. 1,5 km lange halten,

der Probleme mit dem Teamnamen hatte und zugab, dass er Jonas vorher nicht wirklich auf dem

Schirm hatte. Jonas erreichte nach 14:16 Minuten Laufzeit als Sechster das Ziel (obwohl er am

Tag zuvor am Wannsee in eine Muschel getreten war) – 51:19 min Gesamt (nur 36 Sekunden

nach dem Erstplatzierten Tim Hellwig). Eine sensationelle Leistung, die ihm außerdem den

Bronze-Pokal in der DM U23 brachte.

Zwillingsbruder Cedric Osterholt lief nach 14:38 min als 12. ins Ziel mit einer Gesamtzeit

von 51:19 (10. Platz in der Deutschen Meisterschaft).

Vincent Lafleur kam als 42. nach 8:31 min aus dem Wasser, kämpfte in der zweiten

Radgruppe stark mit (zum Glück konnte ihn ein Sturz in der Gruppe nicht aus der Bahn

werfen) und wechselte nach 26:22 min auf die Laufstrecke, wo ihn dann aber starkes

Seitenstechen plagte und er nicht die Leistung erbringen konnte, die er erhofft hatte.

Dennoch kam er mit einer soliden Laufleistung von 16:22 min als 42. ins Ziel (Gesamtzeit:

53:42 min).

Ein tolles Debüt in der 1. Bitburger 0,0 % Triathlon Bundesliga lieferte unser jüngstes

Team-Mitglied Julius Laudagé ab. Nach 8:45 min aus dem Wasser, kämpfte er sich

gemeinsam mit Teamkollege Yannick Lieners (8:51 min Schwimmzeit) an die dritte

Radgruppe heran und konnte sich dort mit einer Radzeit von 27:39 min gut halten.

Yannick verpasste leider auf der welligen Strecke aufgrund eines Bremsfehlers des

Vorfahrers den Anschluss an die Gruppe und kam nach 29:30 min in die zweite

Wechselzone. Julius lief nach 16:22 min als 64. ins Ziel mit einer Gesamt-Zeit von 55:19.

Yannick versuchte beim Lauf noch einmal Gas zu geben mit einer Zeit von 16:14 min und

erreichte nach 57:19 min Gesamt als 71. das Ziel.