Wieder haben unsere Jungs von PSD Bank Tri Post Trier beim dritten  Wettkampf in Tübingen in der 1. Bitburger 0,0 % Triathlon Bundesliga  alles gegeben und sich den 12. Platz hart erkämpft!!

Am Start für PSD Bank Tri Post Trier waren Tim Dülfer, Oliver Gorges, Jens Roth, Adam Rudgley und Conor Sproule!

Nach einer entspannten Anreise am Samstag und einem ersten Check der Rad- und Schwimmstrecke ging es zum gemeinsamen, zur Tradition gewordenen Pizza-und Pasta-Essen.

Danach folgte im Hotel das Team-Meeting durch Teamleitung Marc Pschebizin und Irmela Sophie Letz mit Hinweis auf Besonderheiten der Strecke, Vorschriften, etc.

Unsere Jungs machten abends und auch beim Frühstück noch einen entspannten Eindruck.

Da sonntags morgens noch die „normalen“ Wettkämpfe, Sprint und Olympisch, liefen, war der Start des Bundesliga Rennens erst um viertel vor 4 am Nachmittag angesetzt. So zog sich der Tag in die Länge. Da konnte das Städtchen Tübingen auch mit seiner Schönheit nicht helfen

– das lange Warten in der Hitze war nicht sonderlich förderlich für die Entspannung des Teams. Aber PSD Bank Tri Post Trier war geduldig und bereitete sich im Schatten mental auf das Rennen vor.

 

Und dann war es soweit: Nach dem Beobachten des Frauenstarts erfolgte das Einschwimmen und der mittlerweile auch traditionelle Schlachtruf von Engel.

 

  

Diesmal gab es einen Wasserstart – die einzelnen Teams wurden auf der Brücke aufgerufen (der Moderator hat bei uns wirklich alles falsch gesprochen, was nur ging – siehe Video auf Facebook) und dann ging es in den Neckar zur Aufstellung – unser Team, die mit als Letzter aufgerufen wurden und damit eine schlechte Startposition hatten, mittendrin.

Startschuss: Jens konnte beim Schwimmen glänzen, kam als Erster um die Boje und war auch auf dem Rückweg ganz vorne dabei. Von Ausruhen keine Spur, von Anfang an Vollgas. Er kam als Dritter aus dem Wasser mit einer Zeit von 10:05 Minuten. Oli konnte dem Pulk auch gut entfliehen und schaffte es mit nur 14 Sekunden Rückstand nach dem Ersten, Lars Holenweger von Team Nikar Heidelberg, als 11. aus dem Wasser zu kommen (10:10 Minuten).

Fotos: Helmut Rach

Adam, Conor und Tim hatten es schwerer beim Schwimmen und waren mitten im großen Pulk und mussten die ganze Zeit hart kämpfen. „Im zweiten Drittel des Schwimmens lag ich noch sehr gut,“ so Tim, „dann kam die Waschmaschine so richtig ins Schleudern. Ich sah und schluckte nur noch Wasser und verlor die Orientierung, als das Feld sich zusammenzog. Mich gegen die Schläge und Tritte zu wehren, kostete mich enorm viel Kraft, die mir dann auf den letzten 300 Metern fehlte und ich die Gruppe verlor.“

 Foto: Jörg Schüler

Adam 10:26 Minuten (39.)

Conor 10:55 Minuten (57.)

Tim 11:07 Minuten (69.)

Die nicht allzu großen Abstände und Platzierungen zeigen, wie eng es dann wieder in der Radgruppe war. Und die 5 Runden, die es auf dem Rad zu fahren gab, waren eng und schmal.

Jens hatte gehofft, dass die Lücke zu den Verfolgern nach dem Schwimmen größer sei und nicht wieder alle an einer Schnur aufgereiht aufs Rad steigen. Er versuchte, die Gruppe zu sprengen und wegzufahren, aber leider ohne Erfolg. Im Pulk im Windschatten zu fahren macht es schwierig, seine Stärken auf dem Rad auszuspielen, so Jens. Des Weiteren war das Team natürlich sehr darauf bedacht, keine Zeitstrafe zu erhalten und die Mittellinien nicht zu überfahren.

Foto: Helmut Rach

Foto: Helmut Rach

 Foto: Jörg Schüler

Oliver schaffte es auch direkt in die Spitzengruppe. Nach der ersten Runde kam es fast zu einem Sturz in der Gruppe, was ihn etwas nach hinten verschlug und ihm die Möglichkeit nahm, sich wieder weiter vorne zu platzieren.

Oliver Gorges (PSD Bank Tri Post Trier) auf der Radstrecke beim Triathlon Bundesliga Rennen in Tübingen am 21.07.2019, Foto: Jörg Schüler

Adam war auch in der großen Spitzengruppe vorne dabei und lieferte die beste Zeit des Teams.

Foto: Helmut Rach

Conor sagt zur Radstrecke:“ As I started the bike I worked hard to get into a strong group but we were behind the front of the race. We did not lose much time to the leaders and I got off the bike close to the front group.“

Für Tim, der in einer der hinteren Gruppe, die sich uneinig in der Führungsarbeit war, fuhr, musste viel Kraft investieren.

Foto: Helmut Rach

Adam 28:37 (4. Gesamt – der erste fuhr 28:22)

Conor 29:02 (27.)

Jens 28:59 (55.)

Oliver 29:02 (58.)

Tim 30:20 (64.)

 Foto: Jörg Schüler

Foto: Jörg Schüler

Und dann ging es auf die vier Laufrunden übers Kopfsteinpflaster in Tübingens Altstadt mit An- und Abstiegen und Hitze, aber mit viel Applaus und großartigem Publikum.

Conor: „The run was great! I was catching people the whole time and the atmosphere was insane.“

Jens konnte beim abschließenden Lauf leider nicht die Laufleistung auf den Boden bringen, er hat hart gekämpft bis zum Schluss und alles gegeben.

Auch für Tim waren die ersten Laufkilometer sehr hart, aber dann kam er auf Touren und konnte noch vier Plätze gut machen.

Conor 17:09 (23.)

Adam 17:22 (30.)

Oliver 17:32 (33.)

Tim 17:46 (44.)

Jens 19:02 (69.)

Folgende Gesamt-Platzierung erreichten die Jungs:

Adam Rudgeley 25. Platz (57:45)

Oliver Gorges 31. Platz (57:54)

Conor Sproule 38. Platz (58:05)

Jens Roth 58. Platz (59:25)

Tim Dülfer 65. Platz (1:00:27)

Und damit  in der Teamwertung den 12. Platz mit drei Punkten Unterschied zum 11.Platzierten Team Nikar Heidelberg. Das Feld liegt so eng beieinander, mit nur wenigen Sekunden hätten wir eine bessere Platzierung erreichen können. Wie eng es ist, zeigt das Ergebnis des Favoriten Triathlon Potsdam, die in diesem Rennen „nur“ auf Platz 7 gelandet sind und SSF Bonn Team artegic, die es mit nur einem Platz 6 und ansonsten schlechteren Platzierungen als wir, den 6. Platz als Mannschaft errungen haben.

 

Somit ist PSD Bank Tri Post Trier auf dem 14. Platz in der Gesamtwertung, einem Nicht-Abstiegsplatz. In Berlin am 4. August wird es trotzdem spannend werden – es kann alles passieren!

Nun heißt es noch mehr Daumen drücken für unsere Jungs! Sie haben bewiesen, dass sie in die 1. Bitburger 0,0 % Triathlon Bundesliga gehören! Sie und wir setzen alles in den Klassenerhalt!!!

Wir bedanken uns bei Conor Sproule für seine beiden Einsätze im Team PSD Bank Tri Post Trier. Many thanks – you did a great job!

Conor: „It has been an amazing experience to race in the Bundesliga with Tri Post Trier. I felt warmly welcomed by the whole team. The biggest highlight for me was hearing the team’s supporters cheering me on as I raced. I’m very proud to have been part of the team this season an to call Trier my adopted town!“

Wir bedanken uns bei der Teamleitung Marc Pschebizin und Irmela Sophie Letz, bei Paul Dülfer, dem zuverlässigen Fahrer der Jungs und den Supportern vor Ort Nikolai Haase, Nico Saurenz, Andreas Grub. Helmut Rach, Annette Friedrich, Volker Böhme, Nicole Böhme-Laglasse und den Eltern von Oliver Gorges und allen, die zu Hause das Rennen verfolgt haben. Und natürlich bei unseren Sponsoren.