Erneut durfte das Team PSD Bank beim zweiten Saison-Rennen in der Bitburger 0,0 % Triathlon-Bundesliga in Berlin im Rahmen der Finals 2022 sein Können unter Beweis stellen. Auch hier hat sich mal wieder gezeigt, wie wichtig es ist, dass ein gemeinsames Team am Start ist, das zusammen arbeitet und somit gemeinsam gute Leistungen erbringt. Nicht der einzelne Athlet zählt, sondern die Summe der Einzelleistungen bringt hier das Team auf einen guten Stand in der höchsten Triathlon-Liga Deutschlands.

Das begleitende Support-Team (Marc Pschebizin, Andreas Grub, Helmut Rach, Johanna Bartz und Nicole Böhme-Laglasse) haben ihr Möglichstes gegeben, um das Team zusammen zu halten und gut durch die Tage in Berlin zu bringen.

Für PSD Bank Tri Post Trier waren Jonas und Cedric Osterholt, Jens Roth, Troy Whittington und Vincent Lafleur am Start.

Die Bedingungen des Rennens in Berlin sind ziemlich hart, wie viele sicher im Fernsehen bei der Live-Übertragung mitverfolgen konnten. Die Strecken waren nahezu identisch zu dem Wettkampf 2019 vor Corona, als es für das Team PSD Bank Tri Post Trier darum ging, die Liga zu halten und den drohenden Abstieg abzuwenden.

Beim Schwimmen musste aufgrund des flachen Einstiegs lange hinein- und wieder herausgelaufen werden (schon beim „Probeschwimmen“ der Jungs am Samstag zogen sich hier alle Schnittverletzungen von den auf dem Boden liegenden Muschelschalen zu); dann die 70 Treppenstufen raus aus dem Wannsee-Bad in die Wechselzone – da steigt das Laktat schon in die Höhe. Auf der Radstrecke geht es dann mit sehr hohem Tempo vom Wannsee Richtung Olympiastadion – Jonas und Cedric konnten sich hier gut in der ersten Radgruppe mit ca. 30 anderen Athleten positionieren, Jens und Troy hatten mit der zweiten und dritten Radgruppe auch eine gute Position erreicht – aber Ausruhen ist auch hier weit gefehlt. Dann die engen Kurven vorm Olympiastadion, da stand so manche Pylone im Weg und behinderte. Auf der Laufstrecke geht es dann berghoch wieder Richtung Kreisel vorm Stadion, ein harter Kampf um eng beieinander liegende Plätze. Dass bei diesem Wettkampf zusätzlich die Deutschen Meisterschaften ausgerichtet wurden, erhöhte die Schnelligkeit des Rennens noch mehr.

Alle Jungs haben ihr Bestes gegeben. Sie sind vielleicht selbst nicht alle zufrieden mit ihren Leistungen und Platzierungen, haben aber für das Team gemeinsam hart gekämpft (Cedric Osterholt hat hoffentlich nun endlich Zeit, mal seine frisch aufgeplatzten Schürfwunden ausheilen zu lassen – dadurch das ein Athlet in der Wechselzone sein Fahrrad falsch platziert und spontan wieder auf den Laufbereich gezogen hatte, stolperte Cedric darüber und zog sich Verbrennungs- und Schürfwunden zu). Ein großes Dankeschön geht an Vincent Lafleur, der trotz 8-monatiger Trainingspause kurzfristig eingesprungen ist und die undankbare Situation erleben musste, dass er aus dem Rennen geholt wurde, als die Ersten auf der Laufstrecke waren.

OSTERHOLT Jonas – Schwimmen 9:06 min (13.); Rad 25:38 min (11.); Laufen 15:36 (29.) = Gesamt 0:52:10 h (Platz 14)

OSTERHOLT Cedric – Schwimmen 9:06 min (15.); Rad 25:36 min (8.); Laufen 15:48 (35.) = Gesamt 0:52:33 h (Platz 19)

WHITTINGTON Troy – Schwimmen 9:42 min (60.); Rad 25:51 min (55.); Laufen 15:35 (28.) = Gesamt 0:53:56 h (Platz 43)

ROTH Jens – Schwimmen 9:21 min (35.); Rad 26:51 min (54.); Laufen 17:24 (67.) = Gesamt 0:55:37 h (Platz 62)

Somit erreichte PSD Bank Tri Post Trier in der Teamwertung mit 138 Punkten den 8. Platz deutlich vor Münster und Baunatal und stieg in der Endwertung auf den sensationellen vierten Platz in der Gesamttabelle!

Herzlichen Dank an alle Sponsoren, allen voran an die PSD Bank West e.G. als Namenssponsor der Mannschaft. Herzlichen Dank an Lotto Rheinland-Pfalz und Bitburger 0,0%.

Herzlichen Dank an Optik Ruschel, Scholtes Fliesen & Sanitär, Proficoaching Pschebizin, Fleischerei Martin und alsecon Alarm- und Sicherheitssysteme.