Am 31. Juli fand in Schalkenmehren nach einjähriger Zwangspause wieder der VULKAN-Cross-Triathlon statt – auch die Deutschen Meisterschaften wurden ausgerichtet. Auch Tri Post Trier war mit einigen Mitgliedern aktiv vor Ort.

Vulkandistanz (1,5 km Schwimmen, 32 km Rad, 8,5 km Lauf):

4. Platz Jens Roth
Altersklassenplatz: 1
Nach dem Schwimmen: 00:19:24 h
Beim Laufstart: 01:37:52 h
Ziel: 02:16:30 h

Hier https://jensroth.com/crosstriathlon-dm-schalkenmehren-p4-mit-handicap/ findet Ihr seinen Bericht zum Wettkampf.

11. Platz Marc Pschebizin, 10. Platz in der DM
Altersklassenplatz: 1
Nach dem Schwimmen: 00:23:19 h
Beim Laufstart: 01:47:36 h
Ziel: 02:26:31 h
Deutscher Meister in der Altersklasse, obwohl er erst am Abend zuvor nach langer Autofahrt aus dem Urlaub gekommen ist. Mit diesem Ergebnis hatte Marc selbst nicht gerechnet. 🙂
Sprint-Distanz (750 m Schwimmen, 20 km Rad, 5,6 km Lauf):

5. Platz Jens Nagel

Altersklassenplatz: 1
Nach dem Schwimmen: 00:12:45 h
Beim Laufstart: 01:13:29 h
Ziel: 01:42:31 h

9. Platz Christian Bales
Altersklassenplatz: 4
Nach dem Schwimmen: 00:17:22 h
Beim Laufstart: 01:21:25 h
Ziel: 01:49:18 h

22. Platz Christian Herber
Platz Geschlecht: 20
Altersklassenplatz: 2
Nach dem Schwimmen: 00:15:09 h
Beim Laufstart: 01:26:29 h
Ziel: 01:58:07 h

25. Platz Tine Hausmann
Platz Geschlecht: 4
Altersklassenplatz: 1
Nach dem Schwimmen: 00:16:00 h
Beim Laufstart: 01:31:05 h
Ziel: 02:00:02 h

Hier der Bericht von Christian Herber:

Vulkan Cross Triathlon in Schalkenmehren – Mission M50 auf der Sprintdistanz

Am 31.7. war es endlich (!) mal wieder so weit: Der schönste Cross Triathlon der Welt (Meinung des Autors 😉 ) öffnete nach der Corona Zwangspause im Vorjahr wieder seine Pforten. Wie in den Vorjahren, gab es – neben den Jugendwettkämpfen – Starts auf der Sprint- und der Vulkandistanz. Auf letzterer wurde in diesem Jahr die Deutsche Meisterschaft im Cross Triathlon ausgetragen, sodass es erwartungsgemäß ein breites, überregionales Starterfeld gab.

Dass es endlich mal wieder einen öffentlichen Wettkampf gab, fühlte sich toll an. Und das beste war: Das von Lothar Kaspers & Team erarbeitete Covid Sicherheitskonzept (Kontaktregistrierung per Luca App, Test-Station am Eingang, Masken-Bereitstellung durch Sponsor Technisat,…) zeigte, dass man mit einem guten Konzept und verantwortungsvollem Handeln aller beteiligten (z.B. Abstand bzw. Maske bei der WK Besprechung) wieder Wettkämpfe durchführen kann. Ich empfand jedenfalls die Umsetzung dieses Konzeptes keineswegs störend.

Jedenfalls fühlte es sich – im positiven Sinne ! – für mich so an, wie wenn man nach den Sommerferien zum Schulbeginn wieder seine Klassenkameraden trifft, als ich in der Wechselzone auf alte Triathlonbekanntschaften wie Uwe Lellinger, Jens Nagel, Frank Ferring, Coach Marc Pschebizin und einige andere traf. Es hatte etwas „Befreiendes“.

Zum Wettkampf selbst: Hier hatte ich mir im Vorfeld viel vorgenommen. Im Jahr 2012 hatte ich in Schalkenmehren meinen Triathlon Debut absolviert und seit dem zwar jährlich in der Sprintdistanz gefinished – allerdings hatte ich es noch nie auf’s Treppchen in meiner Altersklasse geschafft. Und da ich in diesem Jahr erstmals in der AK M50 starten durfte, hatte ich mir fest vorgenommen, es an diesem Tag einmal auf’s AK-Siegertreppchen zu schaffen. Und sollte mir dies nicht gelingen, so wollte ich wenigstens meine persönliche Bestzeit (1:59) unterbieten. In diesem Wunsch hatte ich mich so reingesteigert, dass ich mich  – wie sich das gehört – schon ein paar Wochen davor gezielt auf den Wettkampf vorbereitete und an den letzten Wochenenden vor dem Wettkampf mehrfach vor Ort trainierte. Gestartet bin ich übrigens in meiner Lieblingsdistanz, der Spintdistanz. Angefixt von meinem (für meine Verhältnisse) großen Ziel,  hatte ich mir fest vorgenommen, vom Startschuss bis zur Ziellinie alles zu geben – das machte tierisch Spaß ( behaupte ich zumindest mal hinterher 🙂 ) und sollte auch belohnt werden. Besonders motivierend empfand ich – wie immer – den begeisterten „Stadionsprecher“ in der Maararena, die supernetten Streckenposten, die einen auf der Radstrecke anfeuern (so wie wir das ja vom X-Duathlon her kennen) und v.a. die motivierenden Worte von Marc Pschebizin und Jens Nagel, die mich auf der Laufstrecke überholten. Dies war natürlich nur dadurch möglich, da die beiden auf der deutlich längeren Vulkan Distanz unterwegs waren. Auch Jens Roth zog natürlich an mir vorbei – leider war Jens anzusehen, wie sehr er auf der Laufstrecke litt und dennoch alles gab – auch wenn es leider in diesem Jahr nicht für sein erhofftes Ziel reichen sollte. Größter Motivator überhaupt auf der Laufstrecke war übrigens Irmi Letz, die jeden Tri Post´ler so lautstark anfeuerte, dass man sich gar nicht getraut hätte, langsamer zu werden – egal wie sehr mal leidet. 🙂

Zu guter Letzt sollten übrigens meine eigenen Mühen belohnt werden: Eine neue PB in der Sprint Distanz mit 1:58:07 und zu großen Freude erstmals in meiner bescheidenen Triathlonkarriere ein Podiumsplatz: Platz 2 in der AK M50. Ach ja: Und das Kämpfen um jede Sekunde bis zum Schluss wurde auch belohnt: Der Drittplatzierte in der AK50 war keine 30 Sekunden entfernt. Also auch beim nächsten mal wird´s wieder heißen: Keine halben Sachen! Dann allerdings mit den großen Jungs und Mädels auf der Vulkan Distanz. Wollen wir hoffen, dass dieser tolle Wettkampf auch im nächsten Jahr wieder stattfinden wird und dass alle Tri Post´ler dann ihre Ziele erreichen werden.